IFC-Leistungsbeschreibungen in Deutsch und Englisch mit DBD-BIM

IFC-Leistungsbeschreibungen in Deutsch und Englisch mit DBD-BIM
Schiller-Blog - Der Schillernde Blick auf die Baubranche

IFC-Leistungsbeschreibungen in Deutsch und Englisch mit DBD-BIM

02.03.2015

DBD-BIM liefert zum Frühlingsanfang 2015 webbasierte integrierte BIM-Daten. Analog zum räumlichen Bauteilgefüge werden entsprechende raum-und bauteilklassifizierte BauDaten bereitgestellt. Denn: Im Mittelpunkt von BIM steht das I - die Information. Damit werden die Bauwerke modelliert und baufachliches Wissen aktiviert. Für ein modellbasiertes Arbeiten sind deshalb modellbasierte BauDaten von hohem praktischem Nutzen.

Dynamische BauDaten (DBD) und Building Information Modeling (BIM) sind in ihrer Denk- und Wirkungsweise vom Konzept her ähnlich. Dabei drängt sich eine analoge Vernetzung von DBD und BIM über Standards und Klassifikationen förmlich auf. Ein Ergebnis ist die BIM-Klassifikation nach STLB-Bau, wo Bauteileigenschaften für das Bauwerksmodell und für Leistungsbeschreibungen im gleichen Sinne definiert sind. Über die Metasprache der internationalen ISO 16739 (IFC) und der nationalen DIN SPEC 91400 lassen sich dadurch für ein modellbasiertes und IFC-konformes Arbeiten pfiffige BIM-Applikationen entwickeln.

Eine besondere Lösungsstrategie bietet DBD-BIM. In einer dualen Art und Weise werden vernetzte Dateninhalte über eine digitale Infrastruktur mit den BIM-Anwendungen vereint. Die Benutzer im BIM-Prozess können offline und online ergebnisübergreifend arbeiten. Mit DBD-BIM werden prozess- und webbasierte integrierte BauDaten effektiv nutzbar.

  1. Qualifizierung des IFC-Modells nach der DIN SPEC 91400

    In einem kostenfreien Basispaket sind die mensch- und maschineninterpretierbaren Bauteileigenschaften aus der BIM-Klassifikation nach STLB-Bau (DIN SPEC 91400) mit zugeordneten IFC-Elementen der ISO 16739 (IFC) vorkonfektioniert. Ergänzt durch weitere raum-und bauteilklassifizierte Eigenschaften sind diese direkt über einen Webservice in der BIM-Anwendung wirksam. Über die verknüpften Standards wird in Deutsch und Englisch das IFC-Modell wie von selbst auch für den Datenaustausch mit IFC qualifiziert.

  2. Klassifizierte und IFC-konforme Raum- und Bauteilbeschreibungen

    In einem Zusatzpaket werden deutsche und englische Raum- und Bauteilbeschreibungen für eine IFC-Leistungsbeschreibung angeboten. Dafür können unterschiedliche Systeme von Klassifikationen, wie die DIN 276, Uniclass oder OmniClass ausgewählt werden. So wird z.B. in Autodesk Revit® die Nutzerauswahl im IFC-Export mitgeliefert. Im Verbund mit dem IFC-Modell lassen sich daraus IFC-Leistungsbeschreibungen für Exposés, Leistungsprogramme nach VOB, funktionale oder allgemeine Baubeschreibungen generieren. Diese können abhängig von der gewählten Klassifikation dementsprechend baufachlich gegliedert werden.

  3. IFC-Beschreibung und BIM integriertes Fachwissen

    Durch die semantische Beschreibung des IFC-Modells mit DBD-BIM können vernetzte Informationen im BIM-Prozess genutzt werden. Hierzu steht ein weiteres Zusatzpaket als Netzwerk von Regeln der Technik mit DIN-Normenauszügen zu Räumen und Bauteilen zur Verfügung. Die englische Fassung ist derzeit in Vorbereitung. Weitere Zusatzpakete werden folgen.

Aus den IFC-Leistungsbeschreibungen lassen sich automatisiert Leistungsverzeichnisse und Kosten ableiten. Sie sind die Basis für Teilkosten strukturierte, integrierte BIM-Kalkulationen. Die modellbasierten BauDaten und die digitale Infrastruktur von DBD-BIM sind verbunden mit dem IFC-Modell ein Baustein für ein „BIM einfach machen“.

In alter Frische

Ihr Klaus Schiller


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