DBD-BIM bietet den Softwarepartnern für AIA bald einen LOI-Schlüssel an

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DBD-BIM bietet den Softwarepartnern für AIA bald einen LOI-Schlüssel an

01.06.2020
Im Jahr 2020 wird DBD-BIM eine Vielzahl von Weiterentwicklungen bereitstellen. Im Mai gab es bereits einen bunten Strauß von Aktualisierungen aus Datencontent und Funktionalitäten, die fachspezifisch für die Nutzer gebündelt wurden. So gibt es nun DBD-BIM-Pakete für Architektur, Tiefbau/Freianlagen, Hochbau, Technik (TGA) und komplett. Dabei wurden die Inhalte zum Bauen im Bestand/Abbruch enorm erweitert. Somit wird das Miteinander von Rückbau und Neubau mit DBD-BIM gut abbildbar.
Per DBD-BIM kann man mit Mustervorlagen sowie einem Konfigurator synchron zur DIN BIM Cloud mannigfach Bauteile beschreiben. Vorgefertigte DBD- und Herstellervorlagen lassen sich sogleich aufrufen und beliebig anpassen. Abhängig von der Detailtiefe der Planung sind die BIM-Bauteile definierbar. Sie können von grob bis fein zusammengestellt und über eigene Mustervorlagen wiederverwendet werden. Eine zusätzliche Tabellenansicht der zusammengehörigen Merkmale und Ausprägungen hilft effektiv den Überblick zu behalten.
Im Prozess von Planen, Bauen und Betreiben der Bauwerke gibt es unterschiedliche Sichten auf die Anforderungen der Informationen. Hierzu werden in der Fachsprache von BIM die Begriffe Level of Information (LOI) und Austausch-Informations-Anforderungen (AIA) benutzt. Bei den AIA sind sehr viele Informationen zu managen, wie z. B. Rollen, Rechte, Phasen und wann welche Qualitäten in welcher Detailtiefe zu liefern sind. Dazu dienen u. a. die LOI, womit die alphanumerischen Eigenschaften modell- und prozessbasiert klassifizierbar sind.
Der Informationsgehalt von LOI sollte konform zu den Regeln der Technik erfolgen. Dafür harmonieren die standardisierten Bauteileigenschaften der DIN BIM Cloud erstaunlich gut, da sie passend zu den DIN-Normen eine zunehmende Genauigkeit abbilden können. Für eine optimale LOI-Verknüpfung zur Beschreibung von Bauteilanforderungen ist DBD-BIM treffend geeignet. Dazu bieten wir beim Spezifizieren in beliebiger Tiefe einen LOI-Modus an, der einen LOI-Key erzeugt, welchen die aufrufende Software für ihre AIA benutzen kann.
Mit DBD-BIM unterstützen wir dadurch die Softwareanbieter bei ihrem AIA-Management. So werden für beliebige Bauteile die geforderten Eigenschaften analog dem Informationsbedarf des Projektes durch ein Anhaken der Merkmale aus der DIN BIM Cloud bestimmt. DBD-BIM erzeugt daraus einen maschinenlesbaren LOI-Key und kann an die aufrufende Software die Bezeichner des Bauteils, der Komponenten und Eigenschaften übergeben. Stets kann der LOI-Key beim Planen, Bauen und Betreiben gleichermaßen weiterbearbeitet werden.
Von der BIM-Software kann auch ein LOI-Key an DBD-BIM übergeben werden. Dabei wird an der Benutzeroberfläche angezeigt, welcher Informationsbedarf auszufüllen ist. Auch lässt sich ein bestehendes Modell im Hintergrund auf Konformität zum LOI-Key prüfen. Im Wechselspiel von LOI-Key und BIM-Key werden die Entscheidungen für die Technischen Spezifikationen der Bauteile (TS), Kosten sowie der vertraglichen Leistungen getroffen. Die AIA selbst sind eine Form von Leistungsprogramm, aus dem sich die Kosten und die Leistungsverzeichnisse ableiten lassen. Im 3.Quartal 2020 wird der LOI-Modus in DBD-BIM bereitgestellt und kann softwareübergreifend für die AIA-Überlegungen benutzt werden.
In Folge dessen wird auch DBD-Connect mit dem integrierten DBD-BIM den LOI-Modus anwenden, um flexibel den Detaillierungsgrad für das Aufstellen von AIA zu nutzen. Damit sollen Projekttemplates nach der DIN BIM Cloud für die BIM-Akteure generiert und mit dem IFC-Bauwerks-Informations-Modell verknüpft werden. Letztlich kann mit den LOI-Keys (SOLL: Informationsbedarf) und den BIM-Keys (IST: Informationslieferung) das IFC-Modell entsprechend dem Informationsgehalt geprüft werden.
In alter Frische
Ihr Klaus Schiller

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Die grafische Baukalkulation hat eine große Zukunft - daran glaubt Klaus Schiller seit 20 Jahren. Er will aus Bildern Kostenberechnungen machen.
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