DBD hat Antworten auf Fragen des BIM-Masterplanes für Bundesbauten

DBD hat Antworten auf Fragen des BIM-Masterplanes für Bundesbauten
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DBD hat Antworten auf Fragen des BIM-Masterplanes für Bundesbauten

01.01.2022
Der „Masterplan BIM für Bundesbauten“ (Stand 09-2021) gibt den Fahrplan zur Einführung von BIM für Bundesbauten bekannt. Und im Koalitionsvertrag der neuen Regierung wurde das Thema Building Information Modeling im Zusammenhang mit Open-BIM und Standards verankert. Dies dient dem Ziel die Digitalisierung beim Planen, Bauen und Betreiben von Bauwerken „in der Wertschöpfungskette Bau insgesamt voranzubringen“. Kooperativ sollen die Geschäftsprozesse „effizienter, kostengünstiger und transparenter gestaltet“ werden.
Aus den erforderlichen Tätigkeiten der Bauherren, Planer, Ausführenden und Betreiber im Bezug zu den Bauwerken bzw. baulichen Anlagen leiten sich die Digitalisierungsaufgaben ab. Im BIM-Masterplan werden die realen Geschäftsprozesse als Anwendungsfälle (AwF) klassifiziert. Die neue Qualität bei BIM ist der integrale Aspekt von Bauplanung, -ausführung und Bauwerksnutzung. Das Ziel der Digitalisierung ist der Anwendernutzen. Der Weg dahin erfolgt miteinander über die mit den digitalen Bauwerksmodellen vernetzten Informationen.
Die BIM-Anwendungsfälle entstehen mit den Aufgaben im Lebenslauf eines Bauwerks. Sie sind prozessorientiert und beginnen vor CAD und enden mit dem Rückbau. Beim Wechsel der aufeinander folgenden AwF sind einmal ermittelte Informationen mehrfach im gleichen Sinne wiederzuverwenden. Die dafür nötige Kommunikation von Mensch und Maschine sollte prozess- und softwareübergreifend als auch firmen- und personenübergreifend sein. Diesen hohen Anspruch erfüllt DBD-BIM mit den integrierten Standards der DIN BIM Cloud.
Mit der Digitalisierung der BIM-Anwendungsfälle im Zusammenspiel der BIM-Akteure wird ein Open-BIM mit Standards wichtiger denn je. Ein BIM-Modell nach dem IFC-Standard der DIN EN ISO 16739 ist für BIM offen, da das Bearbeiten des digitalen Bauwerksmodells nicht an eine spezielle Softwareapplikation gebunden ist. Zur Qualifizierung der IFC-Daten dienen die standardisierten Bauteileigenschaften der DIN BIM Cloud, die sich mit dem DBD-BIM-Konfigurator über eine API von jeder beliebigen Anwendersoftware integrieren lässt. Für die Einführung der Anwendungsfälle werden dazu im BIM-Masterplan drei Stufen definiert.
Der „Level I“ beinhaltet den „Einstieg in die kollaborative Arbeitsmethode BIM“. So wird z.B. im „AwF 010“ die „Bestandserfassung und -Modellierung“ eingeordnet. Dafür ist DBD-BIM im Verbund mit Modellierungssoftware bestens geeignet, um Geometriemodelle mit Standards aus der DIN BIM Cloud zu konfigurieren. Zudem sind mit DBD-Kostenkalkül und DBD-BIM Bestandspläne modellierbar, woraus sich Leistungen und Kosten ableiten lassen. Für den „AwF 030: Erstellung haushaltsbegründeter Unterlagen“ eignet sich DBD-BIM mit der DBD-BaukostenApp sogar ohne einem graphischen Modell. Mit DBD-Connect erfolgt für die „AwF 190: Bauwerksdokumentation“ der Im- und Export von IFC-Dateien und BIM-LV-Containern. Die IFC-Modelle lassen sich mit DBD-BIM qualifizieren und mit Dokumenten verknüpfen.
Der „Level II“ beinhaltet die „Phasen Ausschreibung und Vergabe sowie Bauausführung“. Im „AwF 100: Mengen- und Kostenermittlung“ wird gefordert, dass regelbasiert über Merkmale und Attribute die Mengen mit Kosten abzuleiten sind. Genau dies leistet DBD-BIM und ermittelt dazu noch die Leistungsrezepturen mit Mengen- und Wert-Gerüsten. Im Verbund mit dem modellbasierten STLB-Bau werden für den „AwF 110: Leistungsverzeichnis“ Bauwerksmodelle und Leistungsverzeichnisse über Merkmale und Ausprägungen verlinkt.
Der „Level III“ beinhaltet die „Vermeidung von Medienbrüchen in BIM-Projekten“. Die realen Abläufe, wie z.B. der „AwF 160: Abrechnung von Bauleistungen“ werden mit BIM effektiver. Am 11.2.22 startet hierzu „ 365bau “. Mit den webbasierten integrierten DBD wird deutlich, wie man frei von Medienbrüchen gemeinsam das BIM-Modell bis zur Bauabrechnung nutzt.
In alter Frische
Ihr Klaus Schiller

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Die grafische Baukalkulation hat eine große Zukunft - daran glaubt Klaus Schiller seit 20 Jahren. Er will aus Bildern Kostenberechnungen machen.
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