Der „BIM-Quattro“ von DBD für unwegsames BIM-Gelände

Der „BIM-Quattro“ von DBD für unwegsames BIM-Gelände
Schiller-Blog - Der Schillernde Blick auf die Baubranche

Der „BIM-Quattro“ von DBD für unwegsames BIM-Gelände

01.01.2021
Quattro steht für 4 und Allrad. Ein vierrädriger Antrieb bietet mehr Sicherheit durch eine verbesserte Fahrdynamik. Das Unwegsame wird beherrschbarer. Analog bietet der „BIM-Quattro“ von DBD - Dynamische BauDaten 4 Lösungswege im komplexen BIM-Gelände. Dabei sind die Online- und Offline-Welten optional nutzbar und als geistige Antriebskraft dient das universell anwendbare DBD-BIM. So lassen sich im Umfeld verschiedenster Rahmenbedingungen im gleichen Sinne Leistungen beschreiben und Kosten ermitteln.
Der „BIM-Quattro“ von DBD folgt dem Prinzip der BIM-Zwiebel. Als Applikation Service gibt es 4 BIM-Anwenderlösungen für ganz konkrete Einsatzfälle. Als Domain Service liefert DBD-BIM dafür den Motor, der sich gleichermaßen in jede übliche Anwendersoftware von CAD und AVA über Bauauftragsrechnung bis FM u. a. integrieren lässt. Der Einbau von DBD-BIM in die Softwareapplikationen erfolgt über eine offen beschriebene API-Programmschnittstelle. Als Antriebsquelle steht die normative Wissensbasis der DIN BIM Cloud zur Verfügung, die baufachsprachlich aus Tausenden von DIN-/EN-Normen nach IFC strukturiert ist.
Der „BIM-Quattro“ vereint 4 DBD-Applikationen. Dabei ermöglicht das universell einsetzbare DBD-BIM das Zusammenspiel zwischen den arbeitsteiligen Anwendersystemen. Indes wird das baufachliche Wissen in Analogie zu den standardisierten Bauteileigenschaften der DIN BIM Cloud mitsamt der bürointernen Erfahrung der Anwender im BIM-Prozess beschleunigt. Mit DBD-BIM wird die Intelligenz von vielen software- und prozessübergreifend multipliziert. Dies ist nicht nur auf die folgenden 4 DBD-Applikationen beschränkt.
  1. DBD-BaukostenApp als alphanumerischer Einstieg in den BIM-Prozess ohne 2D-Zeichnungen und 3D-Bauwerksmodellen. Sie dient der einfachen, bauteilorientierten Beschreibung eines Leistungsprogrammes und der Kostenermittlung nach DIN 276. Zudem sind damit verpreiste Leistungsverzeichnisse mit STLB-Bau erstellbar.
  2. DBD-Kostenkalkül erzeugt aus 2D-Plänen ein 3D-Bauwerksinformationsmodell. Die Bauteile der DIN 276 werden nach der DIN BIM Cloud über die vier geometrischen Grundelemente Punkte, Linien, Flächen und Volumen mit IFC verknüpft. Die daraus abgeleiteten Leistungen und Kosten sind zudem als BIM-LV-Container austauschbar.
  3. DBD-BIM Plug-in für Revit und ARCHICAD sind datenintegrierte Applikationen von DBD-Dynamische BauDaten in den 3D-Modellierungsprogrammen von Autodesk und Graphisoft. Das Bauwerksinformationsmodell wird nach der DIN BIM Cloud bemustert und modellbasiert werden die Leistungen und Kosten ermittelt und klassifiziert.
  4. DBD-Connect fördert das Miteinander vom Modeling bis zum Management. Der Kern ist ein IFC-Modellserver, wo mehrere IFC-Dateien in einem digitalen Bauwerksmodell vereint und über DBD-BIM mit Informationen verknüpft werden. Dadurch lassen sich Leistungen samt Kosten ermitteln und mit dem IFC-Modell verlinkt austauschen.
Darüber hinaus ist der Nutzen von DBD-BIM für eine Organisation weitreichender. Durch die Aufteilung von Fachwissen und Personen wird ein Unternehmen antifragiler. Damit geht weniger Know-how verloren, wenn Mitarbeiter ihr Aufgabengebiet wechseln. Da DBD-BIM mittlerweile in sehr vielen BIM-Applikationen, wie z. B. ELITECAD, Civil3D, iTWO u. a. eingebunden ist, werden diese Effekte immer deutlicher. Gibt ein Mitarbeiter sein Wissen im Rahmen einer Applikation in DBD-BIM ein, kann ein anderer Mitarbeiter dieses Wissen in einer völlig anderen Applikation direkt weiterverwenden. Aufgabenübergreifend wird im BIM-Prozess die Teamintelligenz verdichtet und mit DBD-BIM einfach nutzbar gemacht.
Für 2021 wünsche ich vor allem Gesundheit und einen optionalen Optimismus. BIM frei!
In alter Frische
Ihr Klaus Schiller

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Die grafische Baukalkulation hat eine große Zukunft - daran glaubt Klaus Schiller seit 20 Jahren. Er will aus Bildern Kostenberechnungen machen.
Interview in bi BauMagazin


 
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