365bau kalkuliert im BIM-Modell das Ganze mit dem Kleinsten zugleich

365bau kalkuliert im BIM-Modell das Ganze mit dem Kleinsten zugleich
Schiller-Blog - Der Schillernde Blick auf die Baubranche

365bau kalkuliert im BIM-Modell das Ganze mit dem Kleinsten zugleich

01.02.2022
Sprichwörtlich dichtete Goethe in Weimar: „Willst du dich am Ganzen erquicken, so musst du das Ganze im Kleinsten erblicken.“ Dies ist der kalkulatorische BIM-Geist von 365bau. Das digitale BIM-Modell widerspiegelt das Bauwerk als mehrdimensionales Ganzes. Ein Gefüge aus Räumen und Bauteilen, die durch „Arbeiten jeder Art“ mit „Materialien aller Art“ in Beziehung stehen. Sei es handwerklich manuell oder mit Geräten maschinell verursachen die Leistungen dann die Kosten direkt in den Mengen- und Wertgerüsten versteckt.
365bau vereint das Kleinste mit dem Ganzen in einer „BIM-Raumstation“. Das Kleinste sind die vielen Merkmale und Ausprägungen aus der DIN BIM Cloud. Und das Ganze wird als BIM-Modell in der Einheit von 3D-Geometrie und Eigenschaften mit DBD-BIM konfiguriert. Gemeinsam wird dies durch 365bau in einem Cloud-Speicher gemanagt. Über eine 365bau-API lassen sich Software-Anwendungen direkt andocken, womit mehrere Bearbeiter ohne dateibasierten Datenaustausch softwareübergreifend dieselben Daten benutzen können.
365bau ermöglicht somit einen synchronisierten Datenaustausch. Dieser gleichzeitige Zugriff von unterschiedlichen Softwareteilnehmern auf das BIM-Modell bringt erhebliche Vorteile, da ein gemeinsames Arbeiten mit einer stetigen Online-Aktualisierung der Projektdaten erfolgt. Mit DBD-BIM werden zudem die Effekte für Ausschreibung, Kostenplanung, Kalkulation und Abrechnung sehr deutlich. So agiert z. B. die Anwendersoftware nextbau direkt mit dem BIM-Modell von 365bau und synchron werden darin verlinkt Leistungen und Kosten ermittelt.
Der integrierte Zugriff auf die 365bau Cloud im Zusammenspiel von DBD-BIM-Daten und Modellgeometrie ermöglicht eine mobile Bearbeitung von Baukosten und Bauleistungen im Team. Dabei wird sogar das Kleinste im ganzen BIM-Modell sichtbar. Dies sind nicht nur die verorteten einzelnen Bauleistungen, sondern auch die Lohnstunden für Arbeitsvorgänge, die Bedarfsmengen und Verrechnungspreise für Stoffe und Geräte sowie Sonstiges. So ist z. B. jeder einzelne Artikel aus der kalkulierten Materialliste direkt im BIM-Modell erkennbar.
Das ist keine Zauberei, da die 365bau-API in der jeweiligen Anwendersoftware den Weg für den konfliktfreien Zugriff auf das BIM-Modell im Cloud-Speicher von 365bau öffnet. Durch die Verbindung von „Cloud-Sync und Cloud-Speicher“ wird das BIM-Modell mit DBD-BIM-Daten und 365bau gedoubelt. Alle Änderungen von Geometrien und Eigenschaften im bemusterten digitalen Bauwerksmodell werden mit den Daten von DBD-BIM vom Kleinsten bis zum Ganzen deckungsgleich in ihren Wechselwirkungen sofort nachvollziehbar.
Jetzt lassen sich Modelle von Revit und DBD-Kostenkalkül mit DBD-BIM per „Cloud-Sync“ direkt in 365bau übergeben. In Vorbereitung sind ARCHICAD-Modelle und IFC-Modelle mit DBD-Connect. Die Synchronisation von 365bau ist auch mit lokalen Applikationen von AVA und Bauauftragsrechnung möglich. Damit lassen sich LV‘s aus den BIM-Modellen erzeugen und mit Einzelkosten, Mengenansätzen, Aufmaßen, Rechnungen etc. nahtlos verknüpfen. 365bau vereint damit wesentliche Funktionen für ein Planen, Bauen und Betreiben mit BIM.
365bau ist zudem über beliebige Internet-Browser mit der Applikation app.365bau.de auf mobilen Endgeräten anwendbar. Im Detail lassen sich im Web die BIM-Modelle bemustern, Aufgaben erfassen und bearbeiten sowie Dateien und Fotos hochladen. Mit dem direkten Zugriff auf das BIM-Modell und der Zuordnung von Terminen, Aufgaben, Dateien und Fotos wird 365bau auch für die Integration von digitalen Anwendungen im FM-Bereich belebend.
Mit 365bau und DBD-BIM erschließen sich neue digitale Wege. Und der Geist von Goethe flüstert zu BIM: „Willst du ins Unendliche schreiten, Geh nur im Endlichen nach allen Seiten.“
In alter Frische
Ihr Klaus Schiller

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Die grafische Baukalkulation hat eine große Zukunft - daran glaubt Klaus Schiller seit 20 Jahren. Er will aus Bildern Kostenberechnungen machen.
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